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Riesenbaum für graue Riesen: Elefanten futtern WTC-Weihnachtsbaum!

Riesige Fichte des World Trade Centers Dresden wurde heute dem Zoo Dresden gespendet

Elefantenfutter statt Brennholz: Heute früh wurde die stattliche Fichte auf dem Vorplatz des World Trade Center Dresdens schrittweise entfernt, in Stücke zersägt und schließlich in den Zoo Dresden transportiert. Dort freuten sich die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli sowie der Elefantenbulle Tonga bei ihrem Mittagsausgang riesig über die Abwechslung auf dem Speiseplan und das neue Spielzeug im Außengehege.

Der WTC-Weihnachtsbaum stammt aus dem Prießnitzgrund in der Dresdner Heide. Dort wurde die 40 Meter hohe Fichte gefällt und auf dem Vorplatz des WTC Dresden aufgestellt. Seit dem ersten Advent erstrahlte der stattliche Weihnachtsbaum vorm World Trade Center. Nun war es wieder Zeit, Abschied zu nehmen: „Wir möchten das Holz unserer stolzen Fichte ungern verbrennen und häckseln. Das World Trade Center Dresden spendet seit mittlerweile neun Jahren alljährlich den Weihnachtsbaum an die Elefanten im Zoo Dresden – trotz Mehrkosten. Mittlerweile haben wir die grauen Riesen so sehr ins Herz geschlossen, dass wir sogar eine Patenschaft für Elefantendame Mogli übernommen haben und unseren Liebling so gleich wieder besuchen können“, erläutert Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt. Eva Thurau, Prokuristin bei RECO, ergänzt schmunzelnd: „Mit etwas Glück klappt es ja mit dem neuen Bullen und dem stattlichen Baum als Ansporn diesmal mit Nachwuchs.“

In den frühen Morgenstunden schlugen die Mitarbeiter der Dresdner Firma Deppner Baumpflege und Höhenarbeiten zunächst die Äste der Fichte ab, anschließend sägten sie den Stamm in Stücke. „In den letzten Jahren waren die Stammstücke auf Wunsch des Zoos immer maximal zwei bis drei Meter lang. Aber aufgrund des Bullen hat der Revierleiter Elefanten sich wieder deutlich längere Baumstücke mit bis zu vier Metern Länge gewünscht“, verrät Jürgen Rees.

Da die Stammstücke nach dem Absägen auf den Boden geworfen werden, setzte Andreas Deppner den Wunsch mit den unteren beiden Stammstücken in die Tat um, so dass nun sowohl die Damen als auch der Herr passendes Spielzeug im Gehege haben. Die grauen Riesen jedenfalls freuten sich sichtlich über die Abwechslung im Gelände und kauten gierig die Fichtenzweige, die durch ihren hohen Anteil ätherischer Öle für die Elefanten ein vorzüglicher Genuss sind.

Bilder: meeco (Franziska Märtig)

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